Grundlagen der Therapie

Dieses Kapitel stellt Ihnen die allgemeinen Grundlagen der Therapie im Bewegungsapparat für Menschen, Pferde und Hunde nach Thomas Meffert vor.

Die Ideologie dieser Therapieform basiert darauf, dass alle Abweichungen des Bewegungsapparates aus der statischen Mitte als therapiebedürftig angesehen werden. Nur ein Körper der in seinem Gleichgewicht ist kann auch den Belastungen des Alltags standhalten. Meistens suchen Menschen erst nach Therapielösungen wenn es schon zu Schmerzen oder Auffälligkeiten gekommen ist. In diesem Fall ist es notwendig die über Jahre umgeformten Körperstrukturen, Schicht für Schicht wieder in die Körpermitte zu bringen.

Die Therapietechnik umfasst eine Kombination vieler bekannter Techniken: So z.B. Dorn-Therapie, Osteopathische Techniken, Cranio-Sacrale-Techniken, Energie-Techniken und eine Vielzahl spezieller eigenentwickelter Techniken. Alle Techniken kommen ohne kraftaufwendige und ruckartige Bewegungen aus, sodass die Therapie schonend und schmerzfrei verläuft.

Während der Therapie geht es darum, Gelenke, Muskeln, Fascien, Organe, das Nervensystem und Energieströme, wieder zurück in ihr physiologisches Gleichgewicht zu bringen. Diese Kombination ist bislang einzigartig. Der Vorteil hieran ist, dass durch indirekte Techniken auch Patienten z.B. mit Bandscheibenvorfällen oder Osteoporose behandelt werden können.

Der zentaler Aspekt der Methode ist die Überlegung von Kausalitätsketten. Das bedeutet, dass nicht ein Symptom sondern die zugrundeliegende Ursache therapiert wird. Dieses bedeutet in der Praxis z.B., dass ein von der vertikalen Achse abweichender Wirbelsäulenverlauf häufig die Folge eines Beckenschiefstandes ist.

Präventionstherapie ist einer der wichtigsten Ideologiepunkte dieser Therapieform. Einen geschädigten Bewegungsapparat zu therapieren ist eine Sache, den Bewegungsapparat aber anschließend gesund zu erhalten eine ganz andere, nämliche die Wichtigste. „Die Therapie im Bewegungsapparat“ hat das Ziel Menschen und Tiere gesund zu erhalten und zwar ein Leben lang. Und damit erst gar keine Beschwerden im Bewegungsapparat entstehen, sind Vorsorgetermine schon von klein auf empfehlenswert.

Die Anzahl der Therapien bis ein „Problem“ behoben ist, variiert sehr stark mit der Vorgeschichte. Meist werden Beschwerden im Bewegungsapparat erst erkannt oder tatsächlich bemerkt, wenn schon deutliche Symptome vorliegen. Bei dem Ersttermin wird genau untersucht, welche Veränderungen im Bewegungsapparat tatsächlich vorliegen und darauf basierend abgeschätzt wie der Therapieverlauf aussehen wird. Die körperlichen Probleme werden bildlich gesehen wie bei einer Zwiebelschale, Schicht für Schicht in jeder Therapiesitzung abgetragen, bis man an den Kern des Problems herankommt. Der Abstand von einer Therapie zur nächsten beträgt allerdings Wochen bis Monate. In der Zwischenzeit baut der Körper den Bewegungsapparat entsprechend den Zielen der Therapiesitzung um.

     
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